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5 questions with Michael Kugler

03. April 2019
Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Michael Kugler gilt als Pionier der ersten Stunde im Bereich Product Information Management. Seit 2004 führte ihn sein Weg in der Branche durch verschiedene Fach- und Führungspositionen, von Consulting und Marketing über Produktmanagement und Vertrieb. Bei der Contentserv GmbH leitete Michael Kugler das Partnermanagement und den Vertrieb, bevor er Ende 2016 in die Geschäftsführung wechselte.


Datenqualität ist die Basis für den Unternehmenserfolg. Stimmen Sie dieser Aussage zu?

Ja, auf jeden Fall. Nur mit der richtigen Datenqualität sind Sie in der Lage, Ihre Produktinformationen in den verschiedenen Kanälen, wie beispielsweise Katalog, Onlineshop und Marktplätze, konsistent und gesichert darzustellen, was für die Kaufentscheidung ausschlaggebend ist. Zudem sollten Sie unbedingt in Datenqualität investieren, um die Kosten, die durch die schlechte bzw. falsche Präsentation von Produktinformationen entstehen, zu verringern. Dazu gehören unter anderem Fehlkäufe und daraus resultierende Retourenkosten, die die Marge schmälern.

Was sind die wesentlichen Verursacher von schlechter Datenqualität?

Gute Frage. Als wesentliche Verursacher würde ich allgemein fehlende Prozesse nennen. Ohne smarte Systemunterstützung ist es heute kaum möglich, klare Prozesse aufzusetzen, die bestimmen, wie Produktmanagement, Marketing und Sales auf die jeweils benötigten und aktuellen Produktinformationen zugreifen können. Redundante Datenhaltung an unterschiedlichen Stellen sind die Folge. Ohne einen zentralistischen Ansatz zur Datenhaltung ist eine schlechte Datenqualität also über kurz oder lang die nächste logische Konsequenz.

Warum entscheiden sich Kunden für eine Datenstrategie mit Contentserv?

Zum Einen entscheiden sich Kunden für Contentserv, weil wir dank des hohen Standardsoftwarecharakters sehr schnell auf Flughöhe sind. Das heißt, im Projekt werden sehr schnell Ergebnisse, die sog. quick wins, sichtbar. Dank der hohen Usability unserer Software erwartet unsere Kunden zum Anderen ein angenehmes Arbeiten mit dem System, was wiederum die Akzeptanz im Umgang mit der Software immens steigert. Nicht zuletzt unsere Partner sind oft ausschlaggebend für den Abschluss neuer Projekte, denn sie sind als Branchenprofis und Umsetzungsspezialisten tief im Markt verwurzelt, kennen die Anforderungen und haben stets passende Lösungswege parat.

Für wie wichtig erachten Sie Data Quality in Bezug auf die digitale Transformation?

Ohne Data Quality geht es nicht, so viel ist sicher. Die Begründung ist hier ähnlich wie bei der ersten Frage: Heute muss man einfach in der Lage sein, viele unterschiedliche Medien und Kanäle flexibel zu bedienen und ohne Medienbrüche die Produkte in Szene zu setzen. Wichtiger denn je ist auch, schnell auf aktuelle Anforderungen zu reagieren und mit den Kunden in den Kanälen zu kommunizieren, in denen auch die Kaufentscheidung stattfindet. Für eine gelungene Customer Experience ist die Datenqualität der Grundstein. Nur mit den richtigen Informationen im richtigen Kanal zur richtigen Zeit kann ich sicherstellem, dem Kunden ein bestmögliches Einkaufserlebnis zu bieten.

Wie weit ist nach Ihrer Einschätzung die digitale Transformation in Deutschland vorangeschritten?

Ich persönlich halte die digitale Transformation in Deutschland im Moment noch für sehr rückschrittlich. Obwohl der Staat beispielsweise mit einem Digitalminister auf die aktuellen Entwicklungen reagiert und der Digitalisierung immer mehr Beachtung schenkt, stecken wir noch tief in den Kinderschuhen. Gefühlt befinden wir uns also noch am Anfang des großen Wandels, obwohl natürlich bis heute auch schon extrem viel passiert ist. Aber alleine daran, dass unsere Branche seit Jahren boomt, sieht man, dass gerade im DACH-Raum eine große Nachfrage nach digitalen Lösungen ist und hier Nachholbedarf besteht. Diese Entwicklung zieht sich dabei durch alle Branchen (z.B. Industrie, Handel, Versicherungen, Finanzwesen). Der Unterschied dabei: während die Einen bereits die ersten Gehversuche wagen, erkennen andere aktuell erst den Bedarf. Hier ist es an uns, anzusetzen und Unternehmen dabei zu unterstützen, den nächsten Schritt zu gehen – in eine erfolgreiche digitale Zukunft.

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